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Trinkwasser am Arbeitsplatz: Vorteile, Hygiene und Nachhaltigkeit

BK
Bosta Kaffee
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Trinkwasser am Arbeitsplatz: Vorteile, Hygiene und Nachhaltigkeit

Warum eine Trinkstation ins Büro gehört

Wasser ist das wichtigste Lebensmittel. Dennoch trinken viele Büroangestellte im Arbeitsalltag deutlich weniger als empfohlen. Die Gründe sind vielfältig: Der Weg zur Küche ist zu weit, die letzte Flasche Wasser ist leer oder das Leitungswasser schmeckt nicht. Ein professioneller Wasserspender im Büro beseitigt all diese Hindernisse und fördert eine gesunde Trinkkultur.

In diesem Artikel erfahren Sie, welche Vorteile ein Büro-Wasserspender bietet, worauf Sie bei Hygiene und Wartung achten sollten und warum diese Lösung gleichzeitig gut für die Umwelt ist.

Die Vorteile einer Trinkstation im Büro

Mehr zu den wissenschaftlichen Hintergründen erfahren Sie in unserem Artikel Wasser trinken am Arbeitsplatz.

Gesundheit und Leistungsfähigkeit

Der menschliche Körper besteht zu rund 50 bis 65 Prozent aus Wasser (je nach Alter und Geschlecht). Bereits eine leichte Dehydratation kann die kognitive Leistungsfähigkeit spürbar beeinträchtigen. Typische Folgen von Flüssigkeitsmangel am Arbeitsplatz sind:

  • Kopfschmerzen und Müdigkeit
  • Verminderte Konzentrationsfähigkeit
  • Verlangsamte Reaktionszeiten
  • Erhöhte Reizbarkeit
  • Nachlassende Kreativität

Ein Wasserspender in unmittelbarer Nähe motiviert Mitarbeitende, regelmäßig und ausreichend zu trinken. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag, bei körperlicher Arbeit oder hohen Temperaturen deutlich mehr.

Mitarbeiterzufriedenheit steigern

Ein Wasserspender ist ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung gegenüber der Belegschaft. Er signalisiert: Wir sorgen für Ihre Grundbedürfnisse. In Mitarbeiterbefragungen rangiert die kostenlose Bereitstellung von Getränken regelmäßig unter den Top-10-Benefits, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sich wünschen.

Sozialer Treffpunkt

Der Wasserspender entwickelt sich in vielen Büros zum informellen Treffpunkt, vergleichbar mit der Kaffeemaschine. Kurze Gespräche am Wasserspender fördern den Austausch zwischen Abteilungen, stärken den Teamzusammenhalt und können sogar die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit verbessern. In der englischsprachigen Arbeitswelt gibt es dafür sogar den Begriff “Water Cooler Talk”.

Zwei Kollegen im freundlichen Gespräch am Wasserspender – der klassische Water Cooler Talk
Der Wasserspender als informeller Treffpunkt fördert den Austausch zwischen Abteilungen · Bild: KI-generierte Illustration

Zeitersparnis

Wenn Mitarbeitende ihr Trinkwasser selbst mitbringen oder im Supermarkt kaufen müssen, geht wertvolle Arbeitszeit verloren. Ein Wasserspender direkt im Büro reduziert diese Wegezeiten auf ein Minimum. Der Gang zum Spender dauert wenige Sekunden und kann nebenbei als kurze, gesunde Bildschirmpause dienen.

Professioneller Eindruck auf Gäste

Wenn Kunden, Partner oder Bewerber Ihr Büro besuchen, hinterlässt ein gepflegter Wasserspender einen positiven Eindruck. Er zeigt, dass Ihr Unternehmen modern aufgestellt ist und Wert auf das Wohlbefinden der Menschen im Haus legt.

Hygiene: Das A und O bei der Trinkwasserversorgung

Einen vertiefenden Leitfaden zu diesem Thema finden Sie in unserem Artikel Wasserspender Hygiene.

Warum Hygiene so wichtig ist

Ein Wasserspender liefert ein Lebensmittel. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Hygiene. Verunreinigungen können zu gesundheitlichen Problemen führen und das Vertrauen der Mitarbeitenden in die Wasserqualität erschüttern. Eine sorgfältige Hygienepflege ist daher unverzichtbar.

Häufige Hygiene-Risiken

Die häufigsten Hygienerisiken bei Wasserspendern sind:

  • Biofilmbildung: In wasserführenden Leitungen und Behältern können sich Biofilme bilden, in denen Bakterien siedeln.
  • Kontamination am Auslauf: Der Zapfhahn ist die Stelle, die am häufigsten mit Händen, Flaschen und Gläsern in Kontakt kommt.
  • Stehwasser: Wasser, das über längere Zeit im Gerät steht (etwa über das Wochenende), kann Keime bilden.
  • Raumtemperatur: Warme Umgebungstemperaturen begünstigen das Keimwachstum.

Hygienemaßnahmen im Überblick

Professionelle Wasserspender verfügen über mehrere integrierte Hygienemechanismen:

  • UV-Desinfektion: Einige Modelle setzen UV-Licht ein, um Keime im Wasserdurchlauf abzutöten.
  • Silberionisierung: Silberionen hemmen das Bakterienwachstum in Leitungen und Tanks.
  • Automatische Spülzyklen: Das Gerät spült die Leitungen in regelmäßigen Abständen automatisch durch.
  • Antimikrobielle Oberflächen: Der Auslaufbereich ist mit speziellen Beschichtungen versehen.

Professionelle Wartung

Die wichtigste Hygienemaßnahme ist die regelmäßige professionelle Wartung. Bei einem Mietmodell mit Bosta Kaffee umfasst der Wartungsservice:

  • Regelmäßige Reinigung und Desinfektion des gesamten Geräts
  • Regelmäßiger Filterwechsel und Austausch von Verschleißteilen
  • Überprüfung der Wasserqualität
  • Dokumentation aller durchgeführten Maßnahmen

Was Sie selbst tun können

Zwischen den professionellen Wartungsterminen können Sie mit einfachen Maßnahmen zur Hygiene beitragen:

  • Auffangschale täglich leeren und reinigen: Stehendes Wasser in der Auffangschale ist ein Nährboden für Keime.
  • Auslaufbereich abwischen: Mindestens einmal täglich mit einem sauberen Tuch abwischen.
  • Umgebung sauber halten: Der Bereich rund um den Wasserspender sollte regelmäßig gereinigt werden.
  • Beschädigungen melden: Defekte Dichtungen oder Tropfen sollten umgehend dem Serviceanbieter gemeldet werden.
Mitarbeiterin reinigt die Auffangschale eines Wasserspenders – einfache tägliche Pflege
Die tägliche Pflege der Auffangschale dauert nur wenige Sekunden · Bild: KI-generierte Illustration

Nachhaltigkeit: Der Umweltvorteil

Plastikflaschen einsparen

Ein durchschnittlicher Büroangestellter verbraucht rund 200 Einweg-Plastikflaschen pro Jahr, wenn er sein Trinkwasser in Flaschen kauft. In einem Büro mit 50 Mitarbeitenden sind das bis zu 10.000 Flaschen jährlich. Ein Festwasserspender reduziert diesen Verbrauch auf nahezu null. (Quelle: Schätzung basierend auf Umweltbundesamt-Ökobilanzen)

CO2-Fußabdruck reduzieren

Flaschenwasser muss produziert, transportiert, gekühlt und die leeren Flaschen müssen entsorgt und recycelt werden. Jeder Schritt verursacht CO2-Emissionen. Ein an das Leitungsnetz angeschlossener Wasserspender eliminiert die gesamte Logistikkette und reduziert den CO2-Fußabdruck Ihres Unternehmens spürbar.

Ressourcen schonen

Neben Plastik und CO2 spart ein Festwasserspender auch Energie und Wasser im Vergleich zur Flaschenproduktion. Die Herstellung einer einzelnen PET-Flasche verbraucht laut Umweltbundesamt etwa drei bis sieben Liter Wasser pro Flasche. Ein Festwasserspender nutzt das vorhandene Leitungswasser mit minimalem Zusatzaufwand.

Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens

Viele Unternehmen erstellen mittlerweile Nachhaltigkeitsberichte oder streben Zertifizierungen an. Die Umstellung von Flaschenwasser auf einen Wasserspender ist eine konkrete, messbare Maßnahme, die sich im Nachhaltigkeitsbericht positiv niederschlägt.

Wassertemperaturen: Gekühlt, still, sprudelnd

Gekühltes Wasser

Die meisten Büro-Wasserspender bieten gekühltes Wasser an. Besonders in den Sommermonaten oder in Räumen mit hoher Temperatur ist gekühltes Wasser eine Wohltat. Die Kühltemperatur lässt sich in der Regel zwischen 4 und 12 Grad Celsius einstellen.

Raumtemperiertes Wasser

Nicht jeder mag sein Wasser kalt. Raumtemperiertes Wasser ist schonender für den Magen und wird von vielen Menschen bevorzugt. Die meisten Spender bieten daher beide Optionen an.

Sprudelwasser auf Knopfdruck

Premium-Wasserspender verfügen über eine integrierte Karbonisierung, die stilles Leitungswasser mit Kohlensäure versetzt. So können Mitarbeitende zwischen stillem und sprudelndem Wasser wählen, ohne dass unterschiedliche Flaschen bevorratet werden müssen.

Frisches Sprudelwasser wird aus einem Premium-Wasserspender in ein Glas gezapft
Premium-Spender liefern Sprudelwasser auf Knopfdruck ohne Flaschenwechsel · Bild: KI-generierte Illustration

Heißwasser für Tee

Einige Modelle bieten zusätzlich heißes Wasser für Tee oder Instant-Getränke. Diese Funktion kann einen separaten Wasserkocher ersetzen und spart Platz in der Büroküche.

Der richtige Standort im Büro

Zentral und gut erreichbar

Der Wasserspender sollte an einem zentralen Ort stehen, der für alle Mitarbeitenden leicht erreichbar ist. Bewährte Standorte sind:

  • Büroküchen und Teeküchen
  • Flure und Durchgangsbereiche
  • Pausenräume und Lounges
  • In der Nähe von Besprechungsräumen

Technische Voraussetzungen

Für einen Festwasserspender benötigen Sie einen Wasseranschluss und eine Steckdose in unmittelbarer Nähe. Wenn am gewünschten Standort kein Wasseranschluss vorhanden ist, gibt es zwei Alternativen: einen Gallonen-Wasserspender ohne Wasseranschluss oder die Installation eines Wasseranschlusses durch einen Installateur.

Kombination mit anderen Geräten

Ein Wasserspender ergänzt sich hervorragend mit einem Kaffeevollautomaten und einem Snackautomaten. Gemeinsam bilden sie eine umfassende Verpflegungsstation, die alle Grundbedürfnisse abdeckt.

Rechtliche Aspekte

Arbeitgeberpflicht zur Trinkwasserversorgung

Die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) verpflichtet Arbeitgeber, ihren Beschäftigten Trinkwasser zur Verfügung zu stellen. Ein Wasserspender ist eine komfortable und professionelle Art, dieser Pflicht nachzukommen. Er geht weit über das Mindestmaß hinaus und wird von Mitarbeitenden als wertvoller Benefit wahrgenommen.

Trinkwasserverordnung

Wasserspender, die an das Leitungsnetz angeschlossen sind, unterliegen der Trinkwasserverordnung (TrinkwV). Diese regelt die Anforderungen an die Wasserqualität und die Pflichten des Betreibers. Professionelle Anbieter stellen sicher, dass alle Vorgaben eingehalten werden.

Wirtschaftliche Betrachtung

Versteckte Kosten von Flaschenwasser

Auf den ersten Blick erscheint Flaschenwasser günstig. Doch die tatsächlichen Kosten sind erheblich höher als der reine Einkaufspreis:

  • Einkaufszeit und Logistik
  • Lagerraum für Wasservorräte
  • Kühlung der Flaschen
  • Entsorgung der leeren Flaschen
  • Arbeitszeit für die Organisation

Planbare Kosten mit dem Mietmodell

Bei einem Mietmodell zahlen Sie eine planbare monatliche Pauschale, die Gerät, Wartung, Filter und Service umfasst. Die einzigen variablen Kosten sind Wasser und Strom, die bei einem Festwasserspender minimal sind.

Fazit: Eine Investition, die sich mehrfach auszahlt

Die Vorteile eines Wasserspenders gelten übrigens nicht nur für Büros. Auch in Schulen und Kindergärten verbessern Trinkstationen die Konzentration und fördern gesunde Trinkgewohnheiten von klein auf.

Ein Wasserspender im Büro ist weit mehr als ein Komfortprodukt. Er fördert die Gesundheit und Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeitenden, stärkt Ihre Arbeitgebermarke, schont die Umwelt und spart langfristig Kosten. Die Kombination aus gesundheitlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Nutzen macht den Wasserspender zu einer der sinnvollsten Investitionen in die Büroausstattung.

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Quellen und weiterführende Informationen:

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Hinweis: Einige Bilder in diesem Artikel wurden mit KI-Unterstützung erstellt und dienen der Illustration.

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