Verpflegung aus einer Hand: So kombinieren Sie Getränke und Snacks
Warum eine Kombination aus Getränke- und Verpflegungsautomat sinnvoll ist
Die Verpflegung am Arbeitsplatz ist längst mehr als nur ein nettes Zusatzangebot. Sie ist ein entscheidender Faktor für Mitarbeiterzufriedenheit, Produktivität und Arbeitgeberattraktivität. Wenn Sie Ihrem Team sowohl Getränke als auch Snacks anbieten möchten, stellt sich die Frage: Reicht ein einzelnes Gerät oder ist eine Kombination aus mehreren Automaten die bessere Lösung?
In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, welche Kombinationsmöglichkeiten es gibt, welche Vorteile sie bieten und worauf Sie bei der Planung achten sollten.
Die verschiedenen Kombinationsmodelle
Modell 1: Kombigerät mit Getränken und Snacks
Einige Hersteller bieten Kombigeräte an, die sowohl Getränke als auch Snacks in einem einzigen Automaten vereinen. Diese Geräte sind platzsparend und eignen sich besonders für kleinere Unternehmen mit begrenztem Raumangebot.
Vorteile:
- Geringer Platzbedarf, nur ein Stellplatz erforderlich
- Eine einzige Steckdose genügt
- Einfache Verwaltung über ein zentrales System
Einschränkungen:
- Geringere Produktvielfalt als bei zwei separaten Automaten
- Weniger Stellplätze pro Kategorie
- Bei einem Defekt fällt die gesamte Versorgung aus
Modell 2: Separate Automaten nebeneinander
Die häufigste und flexibelste Lösung ist die Kombination aus einem dedizierten Getränkeautomaten und einem separaten Snackautomaten. Beide Geräte stehen nebeneinander und bilden eine Versorgungsstation.
Vorteile:
- Maximale Produktvielfalt in beiden Kategorien
- Unabhängiger Betrieb, fällt ein Gerät aus, funktioniert das andere weiter
- Individuelle Anpassung jedes Automaten an spezifische Anforderungen
Einschränkungen:
- Größerer Platzbedarf
- Zwei separate Stromanschlüsse erforderlich
- Höherer Wartungsaufwand
Modell 3: Die Dreier-Kombination
Für Unternehmen mit höherem Verpflegungsbedarf bietet sich die Dreier-Kombination an: Kaffeevollautomat, Snackautomat und Kaltgetränkeautomat. Diese Lösung deckt alle Verpflegungsbedürfnisse ab und wird besonders in Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden oder im Schichtbetrieb eingesetzt.
Vorteile der Komplettlösung
Höhere Mitarbeiterzufriedenheit
Studien zeigen, dass eine gute Verpflegungsinfrastruktur die Mitarbeiterzufriedenheit signifikant steigert. Wenn Mitarbeitende nicht nur einen schnellen Kaffee, sondern auch einen Snack oder ein Kaltgetränk direkt vor Ort bekommen, reduziert sich die Notwendigkeit, das Firmengelände für Einkäufe zu verlassen. Das spart Zeit und erhöht die Zufriedenheit.
Kürzere Pausenzeiten, mehr Produktivität
Wenn Getränke und Snacks an einem zentralen Ort verfügbar sind, verkürzen sich die Wegezeiten in der Pause erheblich. Mitarbeitende müssen nicht mehr zum nächsten Supermarkt oder Bäcker laufen. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft zeigt, dass gut versorgte Mitarbeitende durchschnittlich 15 Minuten weniger Pausenzeit in Anspruch nehmen, ohne sich weniger erholt zu fühlen.
Einheitliches Zahlungssystem
Ein großer Vorteil der Kombination ist die Möglichkeit, ein einheitliches Zahlungssystem für alle Automaten einzusetzen. Ob bargeldlos per Karte, per App oder über ein Mitarbeiterchip-System: Die Nutzer müssen sich nur ein System merken und können nahtlos zwischen den Automaten wechseln.
Zentraler Ansprechpartner
Wenn Sie alle Automaten von einem Anbieter beziehen, haben Sie einen einzigen Ansprechpartner für Service, Wartung und Sortiment. Das vereinfacht die Kommunikation erheblich und sorgt dafuer, dass alle Geräte optimal aufeinander abgestimmt sind.
Die richtige Kombination für Ihre Unternehmensgröße
Kleine Unternehmen (bis 20 Mitarbeitende)
Für kleinere Teams empfehlen wir einen Kaffeevollautomaten in Kombination mit einem kompakten Snackautomaten. Diese Lösung bietet ein ausreichendes Sortiment, ohne zu viel Platz zu beanspruchen. Ein separater Wasserspender rundet das Angebot ab.
Mittelgroße Unternehmen (20 bis 100 Mitarbeitende)
In dieser Größenordnung ist eine Dreier-Kombination aus Kaffeevollautomat, Snackautomat und Kaltgetränkeautomat ideal. Je nach räumlicher Situation können die Automaten zentral an einem Standort oder auf mehrere Etagen verteilt aufgestellt werden.
Große Unternehmen (über 100 Mitarbeitende)
Großunternehmen benötigen in der Regel mehrere Versorgungsstationen an verschiedenen Standorten im Gebäude. Hier empfiehlt sich eine individuelle Planung, die Laufwege, Pausenzeiten und Schichtmodelle berücksichtigt.
Standortplanung für die Kombilösung
Der optimale Aufstellort
Wenn Sie mehrere Automaten kombinieren, sollten diese möglichst nebeneinander oder in unmittelbarer Nähe zueinander stehen. Das schafft eine zentrale Versorgungszone, die für alle Mitarbeitenden leicht erreichbar ist. Ideale Standorte sind:
- Pausenräume und Sozialräume
- Eingangsbereiche und Foyers
- Zentrale Flure mit hoher Lauffrequenz
- Bereiche in der Nähe von Besprechungsräumen
Platzbedarf kalkulieren
Für eine Zweier-Kombination sollten Sie mit einem Platzbedarf von mindestens 200 bis 220 Zentimeter Breite rechnen, zuzüglich Sicherheitsabstände. Bei einer Dreier-Kombination erhöht sich der Bedarf auf rund 300 Zentimeter. Vergessen Sie nicht den Freiraum vor den Automaten für die Bedienung.
Infrastruktur vorbereiten
Stellen Sie sicher, dass am geplanten Standort ausreichend Steckdosen vorhanden sind. Jeder Automat benötigt eine eigene, abgesicherte Steckdose. Wenn ein Kaffeevollautomat mit Festwasseranschluss geplant ist, muss zusätzlich ein Wasseranschluss verfügbar sein.
Sortiment abstimmen: Was passt zusammen?
Synergien nutzen
Die Sortimente der verschiedenen Automaten sollten sich ergänzen, nicht überschneiden. Ein typisches Beispiel:
- Kaffeevollautomat: Kaffee, Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato, heiße Schokolade, Tee
- Snackautomat: Sandwiches, Salate, Müsliriegel, Nüsse, Obst, Joghurt
- Kaltgetränkeautomat: Wasser, Säfte, Limonaden, Eistee, Energy Drinks
Gesunde und klassische Optionen mischen
Bieten Sie eine ausgewogene Mischung aus klassischen Snacks und gesunden Alternativen an. Erfahrungsgemäß liegt der optimale Anteil gesunder Produkte bei etwa 40 bis 50 Prozent. So bedienen Sie unterschiedliche Vorlieben und fördern gleichzeitig eine bewusstere Ernährung.
Regelmäßig anpassen
Analysieren Sie regelmäßig, welche Produkte gut laufen und welche nicht. Ein guter Automatenbetreiber liefert Ihnen detaillierte Verbrauchsstatistiken, auf deren Basis das Sortiment optimiert werden kann. Saisonale Anpassungen, etwa mehr gekühlte Getränke im Sommer, steigern die Attraktivität zusätzlich.
Kosten und Abrechnungsmodelle
Mietmodell als Komplettlösung
Die wirtschaftlich attraktivste Option für viele Unternehmen ist das Mietmodell. Sie zahlen eine monatliche Pauschale, die Geräte, Wartung und Service umfasst. Die Befüllung erfolgt je nach Vereinbarung durch den Anbieter oder in Eigenregie.
Arbeitgeberzuschuss als Benefit
Viele Unternehmen bezuschussen die Verpflegung aus den Automaten als Mitarbeiter-Benefit. Dies kann über subventionierte Produktpreise, Essensgutscheine oder eine direkte Kostenübernahme erfolgen. Ein solcher Zuschuss ist steuerlich begünstigt und stärkt die Mitarbeiterbindung.
Nachhaltigkeit bei der Kombilösung
Verpackungen reduzieren
Achten Sie bei der Sortimentsgestaltung auf nachhaltige Verpackungen. Viele Hersteller bieten mittlerweile Produkte in recycelbaren oder kompostierbaren Verpackungen an. In Kombination mit einem Wasserspender als Alternative zu Einwegflaschen leisten Sie einen Beitrag zum Umweltschutz.
Energieverbrauch optimieren
Moderne Automaten verfügen über Energiesparmodi und intelligente Steuerungen, die den Verbrauch in nutzungsarmen Zeiten automatisch reduzieren. Bei der Auswahl der Geräte sollten Sie auf die Energieeffizienzklasse achten.
Praxisbeispiel: Kombilösung in einem mittelständischen Unternehmen
Ein mittelständisches Unternehmen in Nürnberg mit 60 Mitarbeitenden hat seine Pausenraumversorgung von einem einfachen Kühlschrank und einer Filterkaffeemaschine auf eine professionelle Dreier-Kombination umgestellt. Das Ergebnis nach sechs Monaten:
- Die Mitarbeiterzufriedenheit im Bereich Verpflegung stieg in internen Umfragen deutlich an
- Die durchschnittliche Pausenzeit verkürzte sich, da weniger Mitarbeitende das Gebäude für Einkäufe verließen
- Die Nutzung der Automaten übertraf die Erwartungen, insbesondere im Bereich frischer Snacks
- Das einheitliche bargeldlose Zahlungssystem wurde von der Belegschaft sehr positiv aufgenommen
Fazit: Die Komplettlösung zahlt sich aus
Eine Kombination aus Getränke- und Snackautomaten ist mehr als die Summe ihrer Teile. Sie schafft eine professionelle Verpflegungsinfrastruktur, die Mitarbeitende wertschätzt und Unternehmen als attraktive Arbeitgeber positioniert. Mit der richtigen Planung, einem abgestimmten Sortiment und einem zuverlässigen Partner gelingt die Umsetzung reibungslos.
Wir bei Bosta Kaffee bieten Ihnen individuelle Komplettlösungen aus einer Hand: von der Beratung über die Automatenauswahl bis zum laufenden Service. Sprechen Sie uns an und erfahren Sie, welche Kombination am besten zu Ihrem Unternehmen passt.
Rechtliche Grundlagen
- Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) - Anforderungen an Pausenräume und Sozialeinrichtungen
- ASR A4.2 - Technische Regeln für Pausen- und Bereitschaftsräume
- EU-Verordnung 852/2004 - Lebensmittelhygiene bei gekühlten Produkten
Die Angaben zu Pausenzeiten und Produktivität basieren auf allgemeinen Studien und Erfahrungswerten. Die konkrete Wirkung kann je nach Unternehmen variieren.
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Hinweis: Einige Bilder in diesem Artikel wurden mit KI-Unterstützung erstellt und dienen der Illustration.